testament
lass uns nicht
zwischen den zeilen sprechen
wir ertrinken in sehnsucht
es ist keine zeit zu spielen
des lebens spielzeuge
sind tot
die aus glas waren
du kannst
auf diesem scherbenhaufen
nicht leben
wir können unsere träume
nicht mit in die
wüste nehmen
was uns
verbindet
steht zwischen
den zeilen
was uns trennt
sprechen wir aus
Sarah Rehm
01 Februar 2007 um 20:59
Fahren auf langsamen Zügen,
fahren dahin,
die Städte versinken im Grau,
die Jahre flieh´n.
Manchmal gibt es die Liebe,
sich umarmen geschwind,
sich an den Schultern fühlend,
wo keine Flügel sind.
Manchmal seh ich zum Himmel,
verwundert, dass er blaut.
Doch dann zerreist ihn dort droben
plötzlich ein grober Laut.
(frei nach Henry Schuhmann)