testament

lass uns nicht
zwischen den zeilen sprechen
wir ertrinken in sehnsucht
es ist keine zeit zu spielen
des lebens spielzeuge
sind tot
die aus glas waren

du kannst
auf diesem scherbenhaufen
nicht leben
wir können unsere träume
nicht mit in die
wüste nehmen
was uns
verbindet
steht zwischen
den zeilen
was uns trennt
sprechen wir aus

Sarah Rehm

1 Kommentar zu “testament”

  1. Mescalito sagt:

    Fahren auf langsamen Zügen,
    fahren dahin,
    die Städte versinken im Grau,
    die Jahre flieh´n.

    Manchmal gibt es die Liebe,
    sich umarmen geschwind,
    sich an den Schultern fühlend,
    wo keine Flügel sind.

    Manchmal seh ich zum Himmel,
    verwundert, dass er blaut.
    Doch dann zerreist ihn dort droben
    plötzlich ein grober Laut.

    (frei nach Henry Schuhmann)

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