“Es gab einen Moment, der sich schlecht in Worte fassen lässt.
Es war ein Gefühl. Freude und Traurigkeit. Aber nicht zu viel
Traurigkeit. Ich fühlte mich … lebendig.
Das war der Moment, wo ich Paris zu lieben begann. Und es
liebte mich!”
Zum Auftakt der 12. Französischen Filmtage wurde der Film
PARIS JE T’AIME gezeigt, welchen ich mir unbedingt ansehen
wollte. Um auf Nummer sicher zu gehen, waren wir schon eine
Stunde vor Beginn des Filmes da. Aber uns wurde bereits da
gesagt, dass der Film schon ausverkauft sei…
Also sind wir zum nächsten Kino geschlendert um zu schauen,
was es dort für Filme gibt. Es kam nix, worauf wir uns einigen
konnten und 7,50 € wollten wir schon gar nicht dafür ausgeben.
Also wieder zurück um für die nächste Vorstellung von PARIS,
JE T’AIME Karten zu bestellen.
Da aber die Schlange so lang war, meinte Steffi, dass wir die
Karten doch auch telefonisch bestellen könnten. Aber ich wollte
gerne noch warten, in der Hoffnung, dass es für heute noch
Karten geben könnte.
Es wurde langsam um acht und es war auch schon öfterst er-
wähnt worden, dass der Film ausverkauft sei.
Doch glücklicher Weise kam eine der Verantwortlichen und
bracht noch Karten von geladenen Gästen, die nicht erschienen
waren. Somit hatten wir auf einmal die besten Sitzplätze…
Der Film war unvergleichlich! Und ich wäre am liebsten noch
sitzen geblieben, denn der Film hatte den Flair von Paris
vermocht rüber zubringen… *schmacht*
Einen schönen Ausklang gab es mit einem Glas Sekt und einem
Buffett mit lauter französischen Köstlichkeiten, wovon sich
noch einige in meiner Tasche befinden.
Aber jetzt werde ich erstmal ins Bett gehen und von Paris
träumen…