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Der diesmalige Besuch steht unter dem Thema ‘Diakonie’, wozu heute der erste Vortrag in Hollaendisch gehalten wurde. Praktischerweise gab es ihn uebersetzt fuer uns auf Papier. Das Gute daran war, dass ich mit Mira nebenan sitzen konnte, wo sie gespielt hat und ich mir den durchaus interessanten Vortrag durchlesen konnte, welcher anfangs mit seinem Titel doch etwas abschreckte: Diakonische Herausforderungen im Zeitalter von Globalisierung und Saekularisierung. An der darauffolgenden Diskussion konnte ich wegen Samira zwar nicht teilnehmen, aber es gab bei einer Tasse Koffie of Thee noch ein paar Gespraeche.
Nach dem Mittag ging es dann in die Deutsche Evangelische Kirche. Welch schoenes Gebaeude. Und auch die Pfarrerin (welche sich mit ihren Mann eine Pfarrstelle teilt) war sehr nett und hat viele Informationen geliefert. Nicht zuletzt auch zum Thema. Wenn ich mal als Tourist in Den Haag bin, wuerde ich dort gerne mal einen Gottesdienst besuchen.
Nach einer Stadtfuehrung von ueber einer Stunde ging es noch in das ‘Aandachtszentrum’ (Aandacht bedeutet hier Aufmerksamkeit) wo gluecklicherweise ‘ne Menge Luftballons bereits aufgepustet rumlagen, somit war Samira dort die dreiviertel Stunde beschaeftigt.
Zum Abendbrot wurde in der Kirche heute italienisch aufgetafelt. Anders kann man es gar nicht nennen. Tomate & Mozarella, danach Salat. Zum Hauptmenue leckere Lasagne und hinterher Tiramisu, irgendwas likoerartiges und natuerlich (nein, nicht Espresso – diesmal wieder typisch hollaendisch) Koffie of Thee (hier selbstverstaenlich ‘normaler Tee’ – es hat fast 15 Minuten gedauert, um herauszufinden, dass sie darunter Schwarztee verstehen).
Ich werde mich nun zu Mira begeben, denn der morgige Tag verspricht Aufregung.
Noch ein Wort zum Wetter – endlich ist er da, der Sommer… Gut, dass ich wenigstens fuer Mira auch ein paar kurze Sachen eingepackt habe.
Ach, und einen Albert Heijn habe ich noch nicht gefunden. Ich werde mich morgen besser anstrengen!
Gute Nacht!

Wie eben schon in 2 Mails berichtet sind wir gut mit dem Zug in Den Haag angekommen.
Obwohl Mira nur eine knappe Stunde geschlafen hat, wurde sie lediglich die letzte Stunde (nach dem 3. Mal Umsteigen) unruhig.
Es gab wie immer ein hartelijke welkom.

Die Familie wohnt praktischerweise direkt gegenueber der Kirche, sodass ich kurz vor den Treffen erst los muss und auch schnell mal was holen kann bzw. sobald Mira muede wird, reagieren kann.

Sie schlaeft jetzt seit einer dreiviertel Stunde und ist innerhalb von 2 Minuten weg gewesen. War wohl doch etwas anstrengend gewesen, die Fahrt.

Nochmal kurz zu meiner Gastfamilie: eine nette Mutter (der Vater ist immer noch auf Arbeit) und zwei Soehne (13 und 15) und zwei Kaninchen die durch Wohnung und Garten hoppeln! Also genau das richtige fuer die kleine Mira… Entweder sie rennt den “Hasen” oder den Jungs hinterher. Oder laesst sich mit dem iPad beschaeftigen. Sie ist wirklich ein ‘digital native’, wie sie damit umgegangen ist – intuitiv.

Ich bin gespannt, wie es morgen weiter geht. Muss noch ein paar Einfaelle haben, falls Mira waehrend des Vortrages und der Diskussionsrunde doch nicht mitmachen sollte. Aber wahrscheinlich den naechstbesten ‘Albert Heijn’ aufsuchen und Vla kaufen…

Und dann mal noch sehen, wann wir ans Meer fahren. Wir haben den naemlich den Sommer nochmal heraufbeschworen…

Welterusten!

Ich glaube mich nicht zu erinnern, jemals eine Rezension geschrieben zu haben. Und wenn es doch etwas Derartiges bisher von mir gab, so habe ich es nicht wissentlich getan. Aber auch egal. Ich möchte mich heute nämlich darin versuchen – allein weil ich weiß, dass es den Autor freuen wird und es mich freut, wenn ich sehe, dass er sich freut…

Als ich mich mit jemandem über das Buch unterhielt wollte ich ihr gerne einen Link schicken, was mit etwas Google-Arbeit dann auch möglich war. Dabei bin ich aber auch auf eine Rezension und einen Wikipedia-Eintrag gestolpert, welche ich hier gerne erwähnen möchte.

Ich habe lange überlegt, warum mich das Buch fesselte (ja, hat es wirklich) und was mich daran so faszinierte. Ich kam auch drauf und finde es daher noch interessanter, dass es nicht nur mir so ging:
“…, aber ich fand mich öfter im Buch wieder.” [Auszug aus dem Auszug]
Es war nicht nur anders geschrieben als Romane, sondern auch viel näher. So als bekäme man Einblick in den Kopf. Solche Formulierungen kenne ich sonst nur aus meinen Gedanken. Aber er hat es geschafft, seine Gedanke auch zu Papier zu bringen, worum ich ihn ein wenig beneide. Bei mir ist sowas immer gescheitert.
weiterlesen »

Da klickt man einmal bei Twitter auch einen Link und schon geht es los – der nächste Link läd zum Klicken ein. Und so kommt das Eine zum Anderen…

Nachfolgend meine Klick-Spur:

The Creep

Motherlover

Jack Sparrow

Ich hab so gefeiert! Eines besser als das Andere!

Laut dem Wiktionary:

Adjektiv

Silbentrennung:
ge·wis·sen·haft, Komparativ: ge·wis·sen·haf·ter, Superlativ: am ge·wis·sen·haf·tes·ten
Bedeutungen:
sorgfältig, gründlich vorgehen; es sich nicht leicht machen
Herkunft:
Adjektiv zu Gewissen, entstanden aus dem althochdeutschen giwizzanI über das mittelhochdeutsche gewizzen
Synonyme:
exakt, genau, gründlich, penibel, sorgfältig, zuverlässig; abwertend: pedantisch, preußisch korrekt
Sinnverwandte Wörter:
ausdauernd, sich es nicht leicht machen, sich nichts schenken
Gegenwörter:
flapsig, gedankenlos, schludrig, ungenau, abwertend: schlampig
Beispiele:
Alles ist gewissenhaft überprüft worden.
Sie war sehr gewissenhaft bei ihrer Arbeit.
Charakteristische Wortkombinationen:
gewissenhaft sein, gewissenhaft vorgehen
Abgeleitete Begriffe:
Gewissenhaftigkeit

Bin das wirklich ich – und wenn ja, weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll. Zumindest im ersten Moment nicht. Ich war wie vor den Kopf gestoßen: “Eines Deiner Merkmale beim *** war “gewissenhaft” – daran erinnere ich mich noch.” Ist das erinnern jetzt gut oder schlecht? Ist gewissenhaft ein Lob oder eine Anschuldigung. Ein bisschen klang es nämlich so. Aber um so länger ich darüber nachdenke, um so stolzer werde ich deswegen.
Habe ich es wirklich geschafft mich zu ändern, oder war ich schon immer so? Einige der Synonyme mögen vielleicht bekannt vorkommen, aber genauso die Gegenwörter. Schließt das Ein das Andere aus?

Alles in allem ist es doch schön, als gewissenhaft bezeichnet zu werden. Das hat etwas von Reife und ist ab einem gewissen Alter von Vorteil – besonders im Berufsleben.

Vielleicht werde ich ja sogar irgendwann noch zielstrebig. Wer weiß… ;)

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