Die Magenspiegelung

Vorgestern war der große Tag.

Die Vorhypnose, war für mich als “Betäubung” (wohl eher Ablenkung) nicht so sehr überzeugend gewesen, was aber auch an meiner generellen Angst gelegen haben könnte. Ich denke, diese Angst kann ich auch rückblickend mit seit Montag auftretenden Magenschmerzen bezeugen.
Generell war die Hypnose interessant und hat wahrscheinlich (bisher gesehen) am meisten zur Heilung/Lösung meines Magenproblemes beigetragen.

Aber dann kam der Mittwoch. Erst ein Ultraschall, der bis auf Luft im Bauch nichts weiter erkennen lies. Also alles in Ordnung.
Dann ging es in das nächste Zimmer zur Magenspiegelung. Ich wurde wieder hypnotisiert (medizinisch gesehen, ist es eher eine Tiefenentspannung). Aber irgendwie konnte mich das nicht beruhigen. Daraufhin schlug der Arzt die Schlafspritze vor. Dazu hat mir mein Vater (und alle anderen, mit denen ich gesprochen hatte) geraten. Also los…

Als ich wieder aufwachte, wurde mir gesagt, dass die Magenspiegelung nicht durchgeführt werden konnte.

Ich kann mich nur noch an Licht und Unruhe erinnern. Und daran, dass Patrick geholt werden sollte. Und dann war da ne Schwester, die was gesagt hat. Patrick hat mir später erzählt, was sie gesagt hat. Ich hätte ziemlich heftig reagiert. Sowas hätte sie noch nicht gesehen.
Ich habe ne halbe Stunde im Aufwachraum panisch gezittert. Davon weiß ich nur, dass ich es mitbekommen habe, dass es geschah, aber es war nicht komisch – es gehörte nicht zu mir und störte mich somit auch nicht. Patrick (HELD!) lag unterdessen halb auf mir drauf, um mich zu beruhigen.

Naja. Irgendwie scheint es von aussen schlimmer gewesen zu sein, als ich davon mitbekommen habe.
Dumm nur, dass es nun keinen Befund dazu gibt.

Jetzt muss ich bis Anfang August warten, bis meine Hausärztin aus dem Urlaub zurück ist. Danach werde ich sehen, wie es weiter geht.

ABER: es geht mir generell besser. Ich habe die letzten Tage so viel durcheinander gegessen und es auch relativ super vertragen, dass es mir momentan schwer fällt, mich beim Essen zu zügeln. Ich will meinen Magen eigentlich nicht gleich wieder überfordern.

An dieser Stelle möchte ich Patrick nochmal vielmals danken, dass er mich zur Magenspiegelung begleitet hat. Ich wüsste nicht, was gewesen wäre, wenn er nicht mit da gewesen wär. DANKE – von Herzen!

1 Kommentar zu “Die Magenspiegelung”

  1. Patrick sagt:

    war keine große Sache, hab ich gern gemacht. (nur bitte, bitte nicht nochmal…war doch sehr nervenaufreibend)

    liebe grüße Patrick

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