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Category Archives: arbeit

Laut dem Wiktionary:

Adjektiv

Silbentrennung:
ge·wis·sen·haft, Komparativ: ge·wis·sen·haf·ter, Superlativ: am ge·wis·sen·haf·tes·ten
Bedeutungen:
sorgfältig, gründlich vorgehen; es sich nicht leicht machen
Herkunft:
Adjektiv zu Gewissen, entstanden aus dem althochdeutschen giwizzanI über das mittelhochdeutsche gewizzen
Synonyme:
exakt, genau, gründlich, penibel, sorgfältig, zuverlässig; abwertend: pedantisch, preußisch korrekt
Sinnverwandte Wörter:
ausdauernd, sich es nicht leicht machen, sich nichts schenken
Gegenwörter:
flapsig, gedankenlos, schludrig, ungenau, abwertend: schlampig
Beispiele:
Alles ist gewissenhaft überprüft worden.
Sie war sehr gewissenhaft bei ihrer Arbeit.
Charakteristische Wortkombinationen:
gewissenhaft sein, gewissenhaft vorgehen
Abgeleitete Begriffe:
Gewissenhaftigkeit

Bin das wirklich ich – und wenn ja, weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll. Zumindest im ersten Moment nicht. Ich war wie vor den Kopf gestoßen: “Eines Deiner Merkmale beim *** war “gewissenhaft” – daran erinnere ich mich noch.” Ist das erinnern jetzt gut oder schlecht? Ist gewissenhaft ein Lob oder eine Anschuldigung. Ein bisschen klang es nämlich so. Aber um so länger ich darüber nachdenke, um so stolzer werde ich deswegen.
Habe ich es wirklich geschafft mich zu ändern, oder war ich schon immer so? Einige der Synonyme mögen vielleicht bekannt vorkommen, aber genauso die Gegenwörter. Schließt das Ein das Andere aus?

Alles in allem ist es doch schön, als gewissenhaft bezeichnet zu werden. Das hat etwas von Reife und ist ab einem gewissen Alter von Vorteil – besonders im Berufsleben.

Vielleicht werde ich ja sogar irgendwann noch zielstrebig. Wer weiß… ;)

Fest im Griff der arbeitenden Bevölkerung, werde ich immer weiter hinein gezogen in ihren Kreis. Sie verschlingt meine Zeit in einem Maße, das vorher gar nicht denkbar war und doch stehe ich noch am Rande und bahne mir erste Wege zu einem noch uneinigen Ziel. Kleine Spalten sind in der Menge auszumachen und bieten neue Möglichkeiten, die vor Ergreifen wenigstens angedacht werden sollten. So stehe ich in vielleicht zweiter oder dritter Reihe am Rande, wo das Ausmaß nur sehr schwer zu überblicken ist, mit der Hoffnung und Vorfreude, auf das, was vor mir liegt. Ab und zu muss man untertauchen, mal wieder springen um vorwärts zu kommen, aber auch wird man straucheln. All das ist nicht nur in dieser Masse sondern auch im Leben mehr als üblich und notwendig.
Nun bleibt nur die Frage nach der sinnvollen Nutzung der Zwischenzeiten. Sicher – alles noch ausbaufähig. Aber ein Anfang ist gemacht und dabei soll es nicht bleiben. Mit der Zeit finden sich genügend Dinge. Auf der Strecken wird trotzdem so Einiges bleiben. Offen bleibt vorerst, was.
In freudiger Erwartung (nein, nicht das – sondern) dessen, was zu hoffen bleibt. :)

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