8 Stunden – Arbeitszeit
Wir waren bei unserer Tante zum Kaffeetrinken geladen.
Also war meine Cousine fein brav wie verabredet 16 Uhr bei ihr. Ich
musste noch in den Verlag und so bin ich erst 16:45 Uhr dort einge-
trudelt. Aber vom Stollen stand immer noch reichlich auf dem Tisch.
Es fehlten auf der Stelle auch erstmal 3 Stück…
Dann wurde sich erstmal unterhalten und meine Tante kam mit ihrem
Fotoapparat an um ein paar Bilderchen zu schießen, weil es gerade um
alte Bilder ging und kurz zuvor Fotoalben beschaut worden waren.
Den ersten Fehler, den meine Tante beging, war ihren Fotoapparat
(ok, Digicam) aus der Hand zu legen und der Zweite nix dagegen
einzuwenden, als ich ihn in die Hand nahm. Und schon lag ich unterm
Tisch… – und zwar um für meinen Onkel die Lampe samt wunter-
schöner Stuckdecke zu knipsen.
Weitere Motive waren auch schnell gefunden…
Nach einiger Zeit kam dann der Vorschlag, noch zum Abendbrot
zu bleiben – warum nicht… – ESSEN!!
Naja und dann nach einem reichlichen Essen und 2 Flaschen
Wein (wovon nix für mich dabei war) später, war der Blick
auf die Uhr doch leicht erschreckend: 1 Uhr…
Aber eh wir uns auf dem Roller heimwärts befanden, war nochmal
eine halbe Stunde vergangen.
Und so einfach war aus einem kurzen Kaffeetrinken ein ganzer
theoretischer Arbeitstag geworden, an dem meine zukünftige
Diplomarbeit bereits komplett durchstrukturiert worden ist.
Was aus einer kleinen Idee alles entstehen kann.. *lach*
Eine gute Nacht!