Archiv des Monats Juni 2008

Kindheitserinnerungen

am 19. Juni 2008 unter lyrisch, mein leben abgelegt von Zaphira

Das war’n noch Zeiten… Da waren Kinder/Jugendliche/junge Menschen noch richtige Helden. Heutzutage müssen sie Schießen/Zeitreisen/Zaubern/Pöbeln/Zicken können. Damals reichte Sport…

Wie bitte?

am 17. Juni 2008 unter unwesentlich abgelegt von Zaphira

Kann mir jemand über mein Verständnisproblem hinweg helfen?

die läute, die gesagt haben sie nehmen einen koffer mit, haben jetz doch gemeint, ich muss mein zeug auf ihre koffer verteilen, weil sie ja so viel mitbringen müssen für andere … außerdem, haben meine eltern ihnen geld für mich mitgegeben, was sie nicht alles mitnehmen wollen, also muss ich es am anfang abholen, aber sie wollen mein zeug auch nicht mitschleppen, also muss ich das bissl was sie mitnehmen, am ende bringen

Direkte Übersetzung in die Kommentare erwünscht!!!

Lebensmüde

am 17. Juni 2008 unter mein leben, wow - that's deep! abgelegt von Zaphira

Ich bin vor kurzem auf einen Artikel in der Berliner Zeitung gestoßen, der mich zum Nachdenken angeregt hat:

Berliner Zeitung vom 10.06.2008

Mir war besondes der Satz “Nach seiner Festnahme gab er als Motiv an, lebensmüde zu sein.” ins Auge gefallen.
Heutzutage verwedet man den Begriff meistens, wenn man jemanden für verrückt oder wahnsinnig erklären möchte. “Du spinnst doch, Du bist lebensmüde, das ist verrückt!” Genau so geht es mir manchmal. Somit würde ich mich ohne zu Zögern in die Kategorie LEBENSMÜDE einordnen.
Aber was bedeutet es eigentlich noch?
Man ist des Lebens müde. Ausgelaugt… – meiner Meinung nach. Es fehlt der Lebenswille.
Und genau so geht es mir im Moment auch. Ich habe keine Kraft mehr. Mit jedem Tag bricht ein Stück mehr von meinem Leben weg. Und noch kommt nicht schnell genug wieder neue “Substanz” dazu… Mir fehlt die Kraft zu kämpfen. Jeden Tag aufzustehen und erneut dem Tag entgegenzutreten mit genügent Ausdauer, Frohsinn und Nüchternheit ihn zu überstehen.
Und um dem Ganzen dann doch mal zu entfliehen, fehlt mir das Geld. Somit bin ich momentan an meine Einsamkeit gefesselt. Und aus Angst erst Recht nicht mehr aus dem Kreis hinaus zu kommen, lehne ich Angebote der Geldleihe ab. Irgendwann wird es ein Ende haben und so lange muss ich eben durchhalten – so gut es irgendwie geht. Es ist fürchterlich!

Auch die Lichtblicke sind nur kurz, aber ich versuche soviel Kraft wie möglich daraus zu schöpfen:

+ ich habe endlich ein WG-Zimmer gefunden
- 13qm für 190 Euro dazu 4 Monate lang 115,50 Euro Kaution und irgendwann hoffentlich mal Internet (mit sicherlich mindestens 10 Euro); kaum bis gar kein Handyempfang in der Wohnung; extrem laute Kinder scheinen ihr Zimmer genau über mir zu haben… (und seit heute früh 7 Uhr sind die irgendwo runter gesprungen, dass es geklirrt hat wie eine extrem wackelnde Vitrine mit viel Glas gefüllt)

+ ich gehe heute zu einer Chorprobe – habe in einer Zeitung eine Anzeige gefunden, dass noch Leute für einen Projektchor gesucht werden (es wird mitunter WUNDERBAR von Hans Schanderl geben, welches ich schon im Opernjugendchor mitgesungen habe)

+/- ich suche einen job für nebenher (irgendwann nach 19 uhr und am wochenende) und mache mich grad wegen einer steuernummer (beantragen) kundig – alles doooof!!!

Jede Anstrengung laugt momentan doppelt so schlimm aus, wie sonst… – das ist derzeit das eigentlich Schlimme. Dadurch bin ich auch viel stärker für nervige Dinge/verbale Verletzungen/doofe Bemerkungen anfällig als sonst – ich mag nicht mehr!

Hat jemand ein bisschen Stärke für mich?
Zu senden an mich: Heidenfeldstraße 10 in 10249 BLN.

Das wird ein Haydn-Spaß!

am 06. Juni 2008 unter lyrisch, mein leben abgelegt von Zaphira

Am Sonntag ist es endlich soweit… – nach monatelangem Proben mit dem Jugendchor der Oper Leipzig gibt es nun einen Auftritt:

Der LeaderChor Leipzig vereint Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft mit Mitgliedern der Chores der Oper Leipzig zum gemeinsamen Musizieren auf höchstem Niveau. Nach der erfolgreichen Premiere 2007 erarbeitet Chordirektor Sören Eckoff dieses Jahr vierstimmige Lieder mit Klavierbegleitung von Joseph Haydn und A-capella-Lieder von Johannes Brahms. Mit von der Partie ist zudem der Jugendchor der Oper Leipzig unter der Leitung von Sophie Bauer, der sich nach Auftritten in “Rienzi”, “Parsifal” und “Der Nussknacker” erstmals mit einem Programm von romantischer A-capella-Musik bis zu Jazz-Arrangements präsentiert. Am Klavier begleitet Maria König.

Sonntag, 08. Juni 2008 | 16 Uhr
BMW Werk (Eingangshalle) | Eintritt frei

Ihr seid alle recht herzlich willkommen! Ich würde mich über viele bekannte Gesichter freuen!