Archiv des Monats Mai 2007

web 2.0

am 24. Mai 2007 unter bemerkenswert abgelegt von Zaphira

ich habe bei rob vegas einen schönen beitrag gefunden.
kann ich sehr empfehlen mal durchzulesen.

da ich mich selber in der hinsicht mit urheberrecht (haben wir glücklicherweise grad in der uni) und copyright noch nicht abschließend befasst habe, verweise ich vorerst nur auf den beitrag und hoffe, ihr lest ihn euch durch.

Fastzination WORT

am 23. Mai 2007 unter bemerkenswert abgelegt von Zaphira

beim stöbern durch das kochbuch, das noch vom rhabarber aufgeschlagen da lag, bin ich etwas weiter hinten auf ein sehr fastzinierenes wort gestoßen:

R A S C H E L D Ü R R

im zusammenhang mit dem text klärt es sich auch so halbwegs (und mit passagen aus dem internet dann eigentlich fast gänzlich), nur so eine rechte definition konnte ich bei google, wikipedia oder duden nicht wirklich finden.

ob man da mal zusammentragen sollte, was die großmütter dazu meinen? ich werde bei gelegenheit gleich mal nachfragen.

Was Langeweile so alles anrichten kann…

am 23. Mai 2007 unter langeweile abgelegt von Zaphira

da fängt man an den Kühlschrank aufzuräumen und findet interessante Lebensmittel, die man vorher mal kannte…
und in dem Wahn des Komprimierens und Platz schaffens, schnappt man sich fix den Rhabarber, schält ihn und kocht ihn ein… FERITG!

Rhabarber

Ja, ich war einkaufen…

am 23. Mai 2007 unter unwesentlich abgelegt von Zaphira

essen

Selbstgemacht

am 23. Mai 2007 unter unwesentlich abgelegt von Zaphira

gestern habe ich mit steffi den versuch gewagt und selbst marmelade und gelee gemacht. ich hab heute früh auch gleich mal gekostet. lecker!!!
es ging schneller als gedacht und insgesamt kamen 2 gläser marmelade und 3 gläser gelee raus. ich fürchte es wird etwas süß sein, aber das lasse ich andere testen. jetzt muss nur noch das perfekte rezept gefunden werden und schon kann die massenproduktion los gehen…

marmelade und gelee

marmelade

Die deutschen Kleinstädter

am 23. Mai 2007 unter unwesentlich abgelegt von Zaphira

so, während ich nun auf die foto’s des polterabends und der hochzeit warte, werde ich einfach mal ein wenig werbung machen. ich habe mir das stück am freitag angesehen und fand es im großen und ganzen recht witzig! Schaut es auch doch einfach mal an:

DIE DEUTSCHEN KLEINSTÄDTER
oder
Wer hat die Kuh geklaut?

(August von Kotzebue)

Titel, Tratsch und (bürgerliche) Temperamente …

… jene drei Worte beinhalten alles, was die Einwohner des kleinen Städtchens Krähwinkel von morgens bis abends beschäftigt. Inmitten bornierter Bürokratenherrschaft hofft die liebenswert natürliche Sabine, Tochter des Krähwinkler Bürgermeisters Nikolaus Staar, auf die Ankunft ihres Geliebten Karl Olmers: Bei einem kürzlichen Aufenthalt in der nahegelegenen Residenzstadt kennen- und liebengelernt, versprach er ihr, sich bald nach Krähwinkel aufzumachen und um ihre Hand anzuhalten. Doch es pressiert, denn Sabines ebenso kleinkarierte wie sture Verwandtschaft hat längst andere Pläne und sieht das unglückliche Mädchen bereits zünftig mit dem lebensfern naiven und reichlich humorlosen Bau-, Berg- und Weginspektorssubstitut Sperling vor dem Traualtar. Schließlich verfügt der über einen ordentlichen Titel, und je zungenbrecherischer, desto besser!

drei Tanten in Aktion

Während Kuhdiebstähle und der Kot auf den Straßen die Familie in Atem halten, findet Sabinchens altkluge Großmutter, Frau Untersteuereinnehmerin Staar, ein Foto von Olmers. In ihrer Not gibt ihn das Mädchen als König aus – doch dann reist der junge Mann tatsächlich an, und ein großer Empfang mit der gesamten maßgebenden Gesellschaft wird bereitet für das vermeintliche Staatsoberhaupt. Olmers begegnet dieser übertrieben gekünstelten Aufmerksamkeit mit ironischer Distanz und offenbart seine Identität, sowie die Absicht, Sabine zu ehelichen. Was ist zu tun? Modernität und Titellosigkeit harmonieren mit der biedermeierlichen Bürgermentalität wie Katz und Maus. Als dann auch noch die Kuhdiebin flieht, flattern die Rüschennachthemden aufgeregt im Wind und das kleine Krähwinkel droht völlig aus den ehrwürdigen Fugen zu geraten …

Familie Staar

Kein Zuschauer wird sich bei solch herrlich lächerlicher Machtdünkelei einem Schmunzeln entziehen können. Wer noch nie eine „Stadtakzisekasseschreiberin“ gesehen hat oder eine Welt kennenlernen möchte, in der es keine echten Probleme gibt, der sollte einen Theaterbesuch in dieser Saison nicht versäumen.

die Verlobten von Sabine

Tauchen Sie ein in ein unterhaltsames Porträt kleinbürgerlichen Unwesens – und vergessen Sie Ihren Titel nicht!

[Quelle: http://www.kulturbeutel-leipzig.net/main.php?f=this]

Gespielt vom KULTURBEUTEL Leipzig.
Nächste Vorstellungen:

Freitag, 25.5.2007 & Samstag, 26.5.2007
(Beginn: 19:30 Uhr – Eintritt: frei)
Paul-Gerhardt-Gemeinde, Gemeindehaus, Selnecker Straße 7

Samstag, 2.6.2007
(Beginn: 19:30 Uhr – Eintritt: frei)
Rudolf-Hildebrand-Schule, Mehringstraße 8

Weitere Termine HIER.

Die Sprach der Blumen!

am 19. Mai 2007 unter unwesentlich abgelegt von Zaphira

So, Mädels, für euch:

Alpenveilchen: Du bist mir gleichgültig!
Aster: Von deiner Treue bin ich nicht ganz überzeugt!
Brennnessel: Ich habe dich durchschaut!
Christrose: Nimm mir meine Angst!
Chrysanthemen: Mein Herz ist frei!
Dahlie: Ich bin schon vergeben!
Edelweiß: Du bist wunderschön!
Enzian: Deine Schönheit ist einfach überwältigend!
Feuerlilie: Du bist so leidenschaftlich!
Flieder: Wirst du auch treu sein?
gelbe Akazie: Du bist meine heimliche Liebe!
Geranie: Ich erwarte dich am bekannten Treffpunkt!
Gladiolen: Sei bitte nicht so stolz!
Glockenblume: Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt!
Hyazinthe: Deine Kälte läßt mich verschmachten!
Jasmin: Du bist einfach hinreißend bezaubernd!
Kastanienblüte: Verzeih mir!
Kornblume: Ich bleibe dran und gebe die Hoffnung nicht auf!
Krokus: Ich brauche noch Zeit, um mich zu entscheiden!
Lindenblüte: Träume süß und denk an mich!
Malve: Ich schätze dich als meinen besten Freund!
Margeriten: Liebst du mich?
Myrte: Schatz, wir werden bald heiraten!
rote Nelke: Ich liebe dich heiß und innig!
weiße Nelke: Ich bin noch zu haben!
rote Rose: Ich liebe Dich über alles!
gelbe Rose: Bist du untreu? Ich zweifel an Dir!
weiße Rose: Ich liebe dich heimlich!
Schlüsselblume: Gib mir den Schlüssel zu deinem Herzen!
Schwertlilie: Ich werde auch um dich kämpfen!
Sonnenblume: Ich habe nur Augen für dich!
Tollkirche: Du bist schön, aber gefährlich!
Tulpe: Du bist zu keiner echten Empfindung fähig!
Veilchen: Du bist so unschuldig süß!
Vergissmeinnicht: Vergiss mich nicht, denke an mich!

Quelle: http://www.liebeswelle.de/sprache/blumen.htm

Ok, Jule, ich lag da wohl doch etwas falsch…
Hab aber für die Rosen nochmal extra nachgesehen:

Wichtig ist schon, wie man die Rosen überreicht, wie man sie hält. Dreht man sie mit den Blüten nach unten, kehrt man die Bedeutung ins Gegenteil, ergänzt man mit anderen Blumen, addiert man Symbole. Ein Blumenstrauß kann deshalb ein einziges Symbol in feinsten Schattierungen ausdrücken! Wichtig bei der Rose ist auch, wie man mit den Dornen umgeht. Knipst man sie ab, belässt aber die Blätter, so heisst das “Hoffnung”, schneidet man auch noch die Blätter ab, will man “vollkommene Resignation” ausdrücken. Will man dem Gegenüber ein “Ja” wortlos zuflüstern, berührt man die Blüten mit den Lippen. Ein “Nein” bedeutet es, wenn man ein Blütenblatt abzupft und wegwirft.

Und Vorsicht, wenn man Rosen als Geschenk mitbringt! Was in den USA als normal angesehen wird, kann in Europa ein übler Faux-Pas sein und in einem anderen Land vielleicht etwas völlig anderes bedeuten. Hier sollte man sich über die regionalen Besonderheiten informieren. In Europa z.B. gehört es sich nicht, dass ein Mann der Ehefrau des Gastgebers oder seines Chefs rote Rosen schenkt. Und eine Frau sollte nicht unbedingt rosarote Rosen wählen, um ihrem männlichen Kollegen ein Geschenk zu machen. Dafür gehört es jedoch in Polen zum guten Ton, dass der Mann einer Frau eine rote Rose überreicht, wenn er sich mit ihr verabredet, auch wenn beide nur Freundschaft empfinden. Ist die Frau seine Chefin oder die Gattin des Chefs, wählt er allerdings ein unverfängliches Bukett.

Auf Europa bezogen:

Moosrosen darf man jedem in jeder Farbe schenken. Sie sind ein Zeichen von Dankbarkeit, das – kombiniert mit anderen Blumen – abgewandelt werden kann. Tiefrote Rosen in Buketts oder eine einzelne langstielige rote Rose sind Zeichen der Liebe. In einigen traditionellen Kulturen sind sie einzig dem Mann vorbehalten, der sie der Frau schenkt, es gibt aber immer mehr Frauen, die sich zutrauen, ihrem Liebsten ebenfalls rote Rosen zu schenken.

Gelbe Rosen können in der Bedeutung problematisch sein. Als Moosrosen signalisieren sie Freude und Glück, kombiniert mit anderen fröhlichen Farben bringen sie Licht und sind ein schönes Gastgeschenk. Auf der anderen Seite wird Gelb in vielen Ländern mit “Eifersucht” identifiziert! Eindeutig ist es, wenn man einem geliebten Menschen statt roter Rosen plötzlich gelbe schenkt oder gelbe Rosen ins rote Bukett bindet. Das heißt dann: “Ich bin eifersüchtig / du machst mich eifersüchtig”.

Weisse Rosen repräsentieren Reinheit und Unschuld, aber auch Liebe ohne erotische Beziehung. In vielen Ländern werden leicht rosa angehauchte, weisse Rosen für Brautsträusse verwendet. Reinweisse Rosen finden Verwendung bei Beerdigungen. In gemischten und farbigen Buketts dienen sie dagegen nur der Harmonisierung und Erhöhung der Farben.

Und hier noch einige Sonderbedeutungen in der “Sprache der Blumen”:

Weisse Rosenknospe = dein Herz weiss von der Liebe nichts
Weisse Rose = Reinheit, Unschuld, Fehlen von erotischen oder sexuellen Hintergedanken (besonders Moosrose)
Gelbe Rose, langstielig, einzeln = Eifersucht, Fehlen von Vertrauen
Gelbe Rose in Buketts = Freude, Glück, Dankbarkeit für Gastgeber
Hellrosa Rose = Anmut, Freundlichkeit, Bewunderung, Freundschaft
Lavendelfarbene Rose = Extravaganz, Individualität, Liebe auf den ersten Blick
Korallenrote Rose = Begierde
Orangefarbene Rose = Enthusiasmus, Faszination, “Ich stehe wegen dir in Flammen”
Rote Rosen = Ich liebe dich, du bist schön
Rote Rosen, grosses Bukett = Liebe und Bewunderung
Tiefrote Rosen = Tiefe Scham, sogar Schande (USA!), tiefe Bewunderung (Europa!)

Quelle: http://www.cronenburg.net/language.htm

Ich muss aber unbedingt nochmal nachsehen, wo ich das mit den gelben Rosen (etwas anders) gelesen hatte – vielleicht hab ich es auch nur falsch in Erinnerung… Die weißen Rosen hab ich mit den weißen Nelken verwechselt…

das wollte ich noch loswerden

am 16. Mai 2007 unter mein leben abgelegt von Zaphira

ich habe nicht über dich gelacht/geschmunzelt (oder wie auch immer es geklungen haben mag), sondern darüber, was die worte in mir bewirkt haben…

Buzz-Words

am 16. Mai 2007 unter erkenntnis abgelegt von Zaphira

zu erst die erklärung der überschrift anhand von wikipedia:

Buzzword compliance ist ein Begriff aus dem englischen Sprachraum und beschreibt die Neigung, einen Sachverhalt möglichst kryptisch zu beschreiben, um dadurch eine nicht gegebene Bedeutsamkeit oder Komplexität zu suggerieren. Es wird also eine unangemessen schwer verständliche Formulierung unter Verwendung bestimmter, meist schwammiger oder nichtssagender Schlagworte gewählt. Diese Neigung ist besonders häufig in der elektronischen Datenverarbeitung und im Marketing sowie zunehmend in der Politik anzutreffen.

Sowohl in der EDV als auch im Marketing, kann ich dem voll zustimmen. Darf es mir ja fast täglich in Vorlesungen anhören.

Heute möchte ich aber gerne auf ein Video von der FREUDENSHOW hinweisen, die ein schönes video zu diesem thema gemacht haben. insbesondere wurde nach folgenden begriffen gefragt:

Web 2.0, mySpace, User Generated Content und Long Tail

viel spass damit und film ab!

Link: sevenload.com
 

WISST IHR ES BESSER?

Muttertag

am 15. Mai 2007 unter unwesentlich abgelegt von Zaphira

auch wenn es schon wieder ein paar tage her ist, möchte ich doch ein paar bilder von “meinem” muttertag einstellen.

er fing schon früh an… so gegen 6:00 – da ich mal wieder nicht richtig schlafen konnte, wie auch schon die nächte zuvor. halb 8 hab ich mich dann endlich doch aus dem bett dann erhoben… und natürlich ganz vergessen, dass muttertag ist. naja zum glück hat mich meine mutter indirekt dran erinnert, indem sie mir halb 10 schrieb wie und wo ich sie erreichen könnte. hab natürlich gleich angerufen und erfahren, dass es zum “wandern” und grillen aufs grundstück gehen sollte. also hab ich mich kurzentschlossen einfach angeschlossen und war auch schon kurz nach 10 bei meinen eltern. und schon ging die fahr los.

vor ort wurde erstmal der grill aufgebaut, wessen ich mich annahm und ungestört damit spielen konnte – die folge natürlich einige kleine brandblasen, aber einen echten pyromanen stört sowas recht wenig…

nach dem essen und einem mittagsschlaf meiner eltern, sollte es zu einem spaziergang losgehen… eigentlich wollte ich nicht wirklich mit, was auch nach einigem hin und her auch mehr oder weniger gebilligt wurde, aber die ganze zeit vor der glotze hängen (wie johann es vor hatte) wollte ich dann doch nicht, also bin ich mit…

muttertagsspaziergang

anna

muttertagsspaziergang

donald

mama und detlef

anna und harley

ACHTUNG! Sie verlassen jetzt die Bundesrepublik Deutschland und betreten BESETZTES GEBIET! vorsicht schusswaffen gebrauch

alles in allem, war es ein schöner tag. und ich kam erschöpft 19 uhr wieder in leipzig an. ich habe es nicht mal ins black geschafft und hab dann fast schon widerwillig vor müdigkeit noch “bruce almighty” gesehen.

das war mein muttertag.
und was habt ihr gemacht???