Archiv des Jahres 2006

Ein Schiff wird kommen

am 27. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

Deutschland 2003 – Regie: Pepe Planitzer – Darsteller: Karl Kranz-
kowski, Christina Große, Paul Faßnacht, Duc Vu Trung, Hermann
Beyer, Carmen-Maja Antoni, Fabian Busch, Petra Kelling, Thomas
Lawinky – FSK: ab 12 – Länge: 104 min. – Start: 17.7.2003

Bruno Winter (Karl Kranzkowski) ist Mitte fünfzig. Früher einmal, in
der DDR, war er Chirurg. Aber nach einer „ungewöhnlichen“ Ausein-
andersetzung mit dem Staat verbannten ihn die Funktionäre aus dem
Job in leitender Position. Weil politisch angeblich nicht mehr korrekt.
Seitdem fährt er Busse. Doch nun ist auch mit diesem Job Schluss …

Seine Mutter überredet ihn, sich bei einer Agentur eine Frau zu kaufen,
um mit dieser dann auf dem elterlichen Bauernhof ein neues Leben zu
beginnen. Dubiose Frauenvermittler verschachern ihm wenige Tage
darauf Anita (Christina Große); eine Frau, die ihn in der Tat fasziniert.
Doch die Vermittler wollen die Frau zurück … Anita habe überhaupt
niemals zum Verkauf g estanden, es läge ein Missverständnis vor. Das
will Bruno nicht akzeptieren. Zumal er erkennen muss, dass Anita selbst
gegen die Agentur kämpft, weil sie gegen ihren Willen festgehalten wird.
Anita arbeitet eigentlich als Kurier, schmuggelt in einem Koffer Kinder
nach Deutschland.

Dass ihm der kleine vietnamesische Junge aus dem Koffer schon bald
ans Herz wachsen wird, dass er mitten in Berlin ein gestohlenes Zirkus-
pferd adoptiert, dass er seinen in kommunistische Revolutions-Ideale
verliebten Vater in der Nacht auf einem Schützenpanzerwagen vor dem
Reichstag treffen wird, dass er sich mit den Gangstern seiner Stadt
anlegt, dass er sich in Anita verliebt … – davon und von all den anderen
Zufällen, die in naher Zukunft sein Leben total auf den Kopf stellen wer-
den, ahnt Bruno Winter noch nichts. Doch eines ist gewiss in diesem
märchenhaften Großstadtfilm – ein Schiff wird kommen. Und die Liebe
auch.

Ein kurioser Film, der zeitgenössischen und gelegentlich aber auch
unglaublichen Realismus mit einer märchenhaften Phantasie mixt. Ein
Debütfilm, der wegen der hohen Anforderungen schwierig zu produzieren
war, mit einer Vielzahl an Charakteren und Drehorten.

Text: Kinostar

Die Reise ins Schlaraffenland

am 26. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

Eine kleine, schöne Geschichte, die ich früher von meinem Opa
vorm Einschlafen meist erzählt bekommen hab. Und natürlich
passend die Bilder zur Ausgestaltung der Erzählung :)

Die Reise ins Schlaraffenland als PDF

in the tenth dimension our journey is done

am 25. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

Fröhliche Weihnachten!

am 24. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest im
Kreise eurer Lieben und Familie!

102.58 Seconds!

am 23. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

edit: beim zweiten versuch nur noch: 94.98 Seconds!

8 Stunden – Arbeitszeit

am 21. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

Wir waren bei unserer Tante zum Kaffeetrinken geladen.
Also war meine Cousine fein brav wie verabredet 16 Uhr bei ihr. Ich
musste noch in den Verlag und so bin ich erst 16:45 Uhr dort einge-
trudelt. Aber vom Stollen stand immer noch reichlich auf dem Tisch.
Es fehlten auf der Stelle auch erstmal 3 Stück…

Dann wurde sich erstmal unterhalten und meine Tante kam mit ihrem
Fotoapparat an um ein paar Bilderchen zu schießen, weil es gerade um
alte Bilder ging und kurz zuvor Fotoalben beschaut worden waren.

Den ersten Fehler, den meine Tante beging, war ihren Fotoapparat
(ok, Digicam) aus der Hand zu legen und der Zweite nix dagegen
einzuwenden, als ich ihn in die Hand nahm. Und schon lag ich unterm
Tisch… – und zwar um für meinen Onkel die Lampe samt wunter-
schöner Stuckdecke zu knipsen.
Weitere Motive waren auch schnell gefunden…

Nach einiger Zeit kam dann der Vorschlag, noch zum Abendbrot
zu bleiben – warum nicht… – ESSEN!!
Naja und dann nach einem reichlichen Essen und 2 Flaschen
Wein (wovon nix für mich dabei war) später, war der Blick
auf die Uhr doch leicht erschreckend: 1 Uhr…
Aber eh wir uns auf dem Roller heimwärts befanden, war nochmal
eine halbe Stunde vergangen.

Und so einfach war aus einem kurzen Kaffeetrinken ein ganzer
theoretischer Arbeitstag geworden, an dem meine zukünftige
Diplomarbeit bereits komplett durchstrukturiert worden ist.
Was aus einer kleinen Idee alles entstehen kann.. *lach*

Eine gute Nacht!

Familienbesuch

am 19. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

Sowas hat schon seine Vor- und Nachteile:

Man hat auf einmal einen Grund sich bei der Verwandschaft
zum Essen einzuladen.

Aber dafür muss man auch so manches Gespräch über sich
ergehen lassen…

Juize FM

am 12. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

http://www.garnierstreamingmedia.com/asx/juizefm_high.asp

jamiroquai – virtual insanity

am 12. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

komme grad aus’m flower power
war karaoke… und ich hab grad gesungen…
und – wie war es anders zu erwarten – 100 (von 100) punkten bekommen
ich war so gut, dass mir gesagt wurde, dass ich wieder kommen soll,
wenn es was zu gewinnen gibt

… da scheine ich wohl doch was zu taugen :D

Warum kann ich nicht auch normal sein?

am 10. Dezember 2006 unter altes blog abgelegt von Zaphira

Als ich umgezogen bin, habe ich einige Kartons schnell ausser Sicht
gebracht, die ich noch nicht ausräumen wollte. Dem habe ich mich
nun seit einigen Tagen gewidmet… (Krank sein hat auch seine posi-
tiven Seiten)

Auf jeden Fall hab ich da einen Brief gefunden, wenn ich mir selbst
geschrieben habe. Laut dem Datum auf dem Umschlag habe ich ihn
schon einmal am 26.02.2003 gelesen gehabt. Und auch schon
damals wusste ich nicht wann ich ihn geschrieben hatte. 2003 habe
ich eine Schätzung auf den Umschlag geschrieben:

geschrieben am ? – evtl. zwischen August ’96 und Januar ’97

Der Brief enthielt drei Papierbögen. Auf dem ersten stand ein
kurzer Gruß und auf den restlichen zweien hatte ich Träume und
Wünsche nieder geschrieben.

Zum Beispiel:

- ein eigener Computer
- vielleicht noch ein Instrument “Klavier oder Gitarre”
- mehr Glück (werde wohl nur noch vom Pech verfolgt!?!)
- eine ‘beste Freundin’

Einige ‘Haken’ kann ich schon setzen…
Einen eigenen Computer besitze ich jetzt endlich (wäre 2003 noch
nicht so gewesen). Habe damals schon mit Gitarre angefangen.
Glaube das war mit 13. Aber habe es dann wieder nach 3 oder 4
Jahren sein lassen, weil ich “klassische Gitarre” zu langweilig fand.
Hatte es damals schon nur als Erweiterung meiner Kenntnisse
(nur Akkorde, die auch noch selbst beigebracht waren) gesehen.
Das mit der BESTEN FREUNDIN hat leider bis jetzt nicht geklappt
und auch all die Jahre nicht. Ich hatte einmal die Hoffnung gehabt,
jemanden als “beste Freundin” bezeichnen zu können, aber ich
wurde von ihr leider sehr enttäuscht… Der eine (aus jetztiger Sicht
wirklich kleine) Fehler ließ sich bis heute nicht ganz verzeihen.
Aber alles halb so wild… Ist ja nicht so, dass ich nie jemanden zum
Reden hatte, bei mir waren die jenigen halt männlich. Keine Ahnung
warum ich mit denen besser auskam. Ich hab zwar keine “beste
Freundin” aber schon lange einen BESTEN FREUND.
In den vertrauten Kreis sind über die Jahre noch einige dazu ge-
kommen, aber eben nur männliche Wesen.
Und nun zu der Sache mit dem Glück/Pech… Kommt einem das nicht be-
kannt vor??? Ich glaube in der Hinsicht hat sich bis heute nix geändert.

Ich habe über das Ganze mal nachgedeacht:
Es ist komisch mit mir. Ich habe Glück un Pech. Aber immer nur
extrem. Wenn etwas kleines, schlechtes passiert, zieht das tausend
andere Dinge nach sich, die auch schief laufen und gar nix miteinander
zu tun haben. Und bei meinem Glück ist es so, dass ich wirklich auch
mal was gewinne!!! Lusitgerweise aber immer nur dann, wenn ich nicht
weiss, was es zu gewinnen gibt und nur des Rätsel/der Umfrage
wegen mit mache. Ansonten gehe auch ich mal leer aus ;)

Also warum kann ich nicht auch mal NORMAL sein und NUR EIN
WENIG GLÜCK aber dafür auch WENIGER PECH haben???

Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent!